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Die Band

Sandi Dikant

Als Sandi Beyl (!) sich mit 24 Jahren eine „Kurz&Fündig" kaufte auf der Suche nach einer Band, die eine offene Stelle als Schlagzeugerin (!) zu bieten hat, konnte sie schliesslich nicht ahnen, daß sie nach dem Anruf bei einem gewissen P. Dikant sowohl von der Drummerin zur Sängerin mutieren, als auch später Ihren Nachnamen eintauschen müsste. Aber mal ein paar Jahre zurückgedreht: vom 8. bis zum 17. Lebensjahr sollte durch strengen Klavierunterricht aus dem schüchternen Blondschopf eine klassische Konzert-Pianistin werden. Doch diese Rechnung der Eltern (die selbst aus dem Pop-Business kommen!) ging nicht ganz auf. Über den Umweg von 2 Jahren bei einem flippigeren Piano-Lehrer, der in die Gefilde von Jazz Einblick gab, wollte Sandi nicht mehr länger in die Tasten sondern lieber in die Trommeln hauen. So waren die ersten Band-Erfahrungen nicht etwa am Keyboard, sondern an den Drums. Als einige Zeit später dann der berüchtigte „ Vorspiel-Termin" bei einer Band namens „Prime Time" nahte, kam wieder einmal alles anders: von den Drums wurde kurzerhand zum Mikrophon gewechselt. Und da steht sie heute noch! Neben „PT" und „Seventy-Seven" (siehe Anni) gab es auch Studio-Projekte und Gastspiele in anderen Bands (wie z.B. „E.T.O"), sowie einen 2-monatigen Karibik-Trip mit einer „Profi"-Band, die allabendlich auf der „AIDA" spielte. Momentan singt Sandi auch als Frontfrau bei der Soulband „The Foundation", sowie als Support bei den Classic-Rockern „V2A".

 

Anni Rehm

Angenehm, my name is Rehm... unser Annilein, der Sonnenschein - der aber auch ab und an zum Wirbelwind werden kann! Wie fing alles an? Natürlich mit einem Schulchor! Aber einer wo Annilein mitwirkt ist kein einfacher Haufen trällernder, pubertierender Mädchen... nein! „Gouvernante Anni" war bereits als 11-jährige ehrgeizig und brachte es mit dem Chor zu einem Auftritt in der „Rudi-Sedlmayer-Halle" - mit Evergreens der Beatles! Begleitet von ein paar Jahren Klavierunterreicht startete sie mit 14 als Background-Sängerin in ihre erste richtige Pop-Band und bekennt: „Ja, ich war in alle 3 Bandmitglieder nacheinander verknallt!" Das klingt doch schon mächtig „Bravo-tauglich", oder? - Seit sich Anni und Sandi dann 1994 bei der Soul-Band „Prime Time" kennenlernten sind sie ein eingespieltes, äh, -gesungenes Team, das nach der Auflösung von „Prime Time" im Jahr 2002 nahtlos zu „Seventy-Seven" überlief und dort mit offenen Armen und Ohren empfangen wurden.

 

Michael Gräf

Wäre Michael Ende 2006 nicht zu Seventy Seven hinzugestoßen, hätte er sicher bei RTL den Antrag gestellt, die Sendung „Deutschland sucht den Superstar Ü30“ ins Leben zu rufen. Gesundes Naturtalent und ein Gitarre-besessener Schulfreund führten bei ihm zwangsläufig dazu, die ersten musikalischen Erfahrungen in Schülerbands zu sammeln. Das war noch in seiner oberbergischen Heimat. 1999 zog die rheinische Frohnatur beruflich bedingt von NRW in die bayerische Landeshauptstadt und die Freizeitaktivitäten wurden dort vielfältiger. Irgendwann packte ihn die Musikleidenschaft jedoch wieder so sehr, dass er diverse Proberäume in München aufsuchte und schließlich bei Seventy Seven anheuerte. Als Alleinunterhalter-Gitarrist mit kleinen aber feinen kabarettistischen Einlagen ist Michael genauso engagiert wie als Sänger auf großen Bühnen, denn Lampenfieber ist für ihn ein absolutes Fremdwort.

 

Norbert Rudek

Der Gitarren-Hero mischte sage und schreibe schon 1972 die Funkausstellung Berlin auf, wo er zusammen mit Bruder Alfred den 3. Platz eines Talent-Wettbewerbes gewann. Alfred schrieb kurze Zeit später für die neugegründete „Saragossa-Band" den Megahit „Big Bamboo" .
Um ihm in nichts nachzustehen landete Norbert 1978 mit seiner Band „Knox" einen ähnlich wohlklingenden Radio-Hit namens „Zoobie Doobie" und tourte daraufhin passenderweise zusammen mit der Saragossa-Band durch Deutschland. Na, da gab's wohl richtig „Ramba Zamba", hahaha!
Ab 1982 war Norbert mit verschiedenen Bands unterwegs, wie z.B. „Cadillac", den „Mavericks" oder „Fancy Music". 1992 war es dann soweit: Norbert war Mitgründer der Band „Seventy-Seven, mit denen er seither auf Erfolgskurs geht, wobei es noch einige „Nebenjobs" wie z.B. in der Band „So What?" oder als Aushilfsbassist bei der Saragossa-Band gibt.

 

Peter Dikant

Unser „Master Mind" Peter hat mit 13 Jahren eine klassische Klavierausbildung begonnen. 5 Jahre später, der Klassik überdrüssig folgten seine ersten Gehversuche mit Funk&Fusion-Bands. Legendär: der allererste Auftritt im Schaufenster von „Lindberg" in der Sonnenstraße, der damals noch etwas vorzeitig beendet wurde. Tja, das Publikum war einfach noch nicht so weit. Als geborener „Ton-Angeber" gründete er darauf mit 19 seine eigene Formation namens „Prime Time", welche sich dann von einer kleinen Kellerband schnell zur erfolgreichen Funk&Soul-Band mauserte und 8 Jahre lang in renommierten Locations wie z.B. dem „Nightclub im Bayerischen Hof", „Parkcafé", „Tollwood", „Theatron" oder bei Firmen-Events von „AUDI" auftrat.
Nach der schönen Zeit mit „PT" kam arbeitsbedingt eine musikalische Pause, in der nur kleinere Projekte (wie z.B. die Studio-Band „GrooveSquad") möglich waren, bis es ihn Ende 2006 doch wieder so sehr in den Fingern juckte, daß er kurzentschlossen mit in die Band „Seventy Seven" einstieg, die soeben auf der Suche nach einem neuen Tasten-Artisten war.

 

Wolfgang Krieger

Im biblischen Jahr 1965 gab es in München eine Band die mit den bis dato  jüngsten Bandmitgliedern für Furore sorgte: „Flower For Sale“. Mitten unter Ihnen, man glaubt es kaum: unser Bassist Wolfi.
Bis zum Jahr 1970 (übrigens dem Geburtsjahr von 3 anderen Bandmitgliedern: der Sänger! ) spielte sich diese Truppe durch sämtliche Jugendheime Münchens, schlotterte  bei gefühlten -20 Grad bei Auftritten im Olympia-Eisstadion und heizte schließlich in den legendären „Ami-Clubs“ der McGraw-Kaserne 2x im Monat den tanzwütigen Gästen ein. Bei einem großen Bandfestival mit über 70 Bands aus ganz Deutschland gewannen die Jungs  im „Bürgerbräukeller“ den 3. Platz. Ab 1970/71 tingelte er mit der Band „Respect“ durch unzählige Clubs. Dafür kann man schon mal sagen: Respekt! Aber gesteigert wurde das Ganze mit der neuen Gruppe „Holiday Magic“, die wöchentlich bis zu 3 Mal in den großen Tanzsälen  ganz Bayerns unterwegs war. Wahrscheinlich brachten ihn seine Erfolge auf den Namen der nächsten Band: „Full House“! Von 1977 bis 1987 ging das Musiker-Dasein weiter und mündete nach einer kleinen Schaffenspause in… „Seventy-Seven“. Hurra!

 

Volker Sprengel

Als der Beatles-Song „Roll Over Beethoven" durch die Radiomembrane wummerte, saß regelmäßig ein kleiner Junge begeistert davor und fing an leidenschaftlich auf sämtliche tongebende Utensilien in seiner Umgebung einzuschlagen. Da gab's nur eine Lösung: dieses hyperaktive Energiebündel musste Drummer werden! Los ging's mit verschiedenen Rock-Formationen mit denen er Trommelfelle malträtieren durfte und wurde dann Anfang der Achtziger Jahre professionell mit der ersten Langzeit-Band namens „Paper Sun", die ihn in seiner Münchner Heimat zum Lokalhelden werden ließ. Auch das Ohr des Produzenten Ralph Siegel wurde aufmerksam und es kam zu einer Zusammenarbeit an mehreren Projekten. Auch ein Nr.2 -Deutschland-Hit wurde geboren, den unser kluger Drummer dennoch weise verschweigt mit dem Hinweis, das die Band dadurch leider nur reich an Erfahrungen wurde. Tja! Lieber tobte sich unser schlagkräftiger Witzbold danach wieder mit Soul, Pop und etwas Swing-Musik aus und spielte Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz, bis auch er im Jahr 1998 zur Band „Seventy-Seven" stiess, die ihn seither nicht mehr loslässt.